10. Tag: Immer noch auf dem Gletscher

Gegen den Morgen klingt der Wind etwas ab. Aber es regnet genauso heftig weiter wie gestern. Sehen kann man wegen des Nebels auch nicht viel. Vorerst ist daher an einen Aufbruch nicht zu denken. Die Heringe müssen nun z.T. neu gesetzt werden. Ansonsten vermeiden wir es aus dem warmen Schlafsack ins garstige Wetter hinaus zu gehen. Da durch die Apside auf Raimunds Seite ein Bächlein fliesst, müssen wir nicht einmal zum Wasserholen raus (Bild).

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Da sich das Wetter im Verlaufe des Tages nicht bessert (nur der Wind flaut weiter merklich ab), ist an ein Weitergehen nicht zu denken. So werden wir noch eine weiter Nacht auf dem Gletscher verbringen müssen. Morgen müssen wir aber auf jeden Fall runter vom Gletscher. Wir diskutieren verschiedene Routen und beschliessen die Tour endgültig abzubrechen und zu den Laki-Kratern zu gehen. Dies scheint die beste Variante zu sein um rechtzeitig am Donnerstag wieder in Reykjavik zu sein. In den letzten anderthalb Tagen ist der Luftdruck von 1007 mb (21.7. 13:30 Uhr) auf 975 mb (23.7. 01:00 Uhr) und er fällt weiterhin. Die Hoffnung auf eine baldige Wetterbesserung ist daher bei uns nicht gerade sehr gross.

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