It never rains in southern Iceland?!

Man ist ja eigentlich nicht abergläubisch, aber komisch ist es schon. Da nimmt man bei der x-ten Islandreise (also genau genomment ist es die X + 3.) zum ersten Mal Sonnencreme mit und dann das: Regen, Regen und nochmals Regen und die Wettervorhersagen sind auch nicht viel besser!

Trotzdem haben Raimund und ich uns heute Morgen um 6:15 Uhr auf dem Zeltplatz in Reykjavik tapfer aus den warmen Schlafsäcken geschält und unsere Siebensachen zusammengepackt. Immerhin wurden wir während dieser Zeit vom Regen verschont. Um 8 Uhr verliessen wir dann Reykjavik mit dem Bus in südöstlicher Richtung. Die Fahrt brachte uns in 8 Stunden an den bekannten Sehenswürdigkeiten Seljalandsfoss, Skógafoss und Reynisfjara nach Skaftafell, dem Ausgangspunkt unserer geplanten Tour zum Grænalón.

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Seljalandsfoss

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Skogafoss

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Der schwarze Strand von Reynisfjara mit Dyrhólæy im Hintergrund

Während der Fahrt wurde das Wetter immer besser und in Skaftafell liess sich manchmal sogar die Sonne erahnen. Nach einem Gang zu den ‚Mountain Guides‘ entschieden wir uns die Tour anders als geplant im Gegenuhrzeigersinn zu gehen, d.h. Start hier in Skaftafell und Ziel an der Ringstrase in der Nähe von Núpstaður. Danach machten wir uns an die üblichen Vorbereitungen: Essen und Material verteilen, dann Rucksackpacken.

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Raimund probiert den Klettergurt an

Vor dem Nachtessen machte ich noch einen kurzen Spaziergang zum Skaftafellsjökull.

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Skaftafellsjökull mit der Lagune im Vordergrund

Morgen solls losgehen. Unsere Chancen stehen gut in diesem Jahr den Grænalón mit unseren eigenen Augen zu sehen, denn die neusten Wettervorhersagen für die Region sind bis Mitte nächster Woche vielversprechend. Zunindest soll es erst einmal trocken bleiben. Und in 5 Tagen sollten wir eigentlich schon wieder zurück sein. Es scheint also geholfen zu haben, dass ich gleich heute Morgen die Sonnencreme weggeschmissen hatte! 😉

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